Wo immer wir hinschauen, ist der Platz, den wir anpeilen, bereits implizit oder explizit besetzt, die einsame Insel vor uns längst erkundet, von anderen mehrfach bereist und vielleicht sogar mit einem Badetuch auf einer Sonnenliege als Reservierung markiert.
Diese Erkundung kann ich mir sparen.
Glaube ich KI, finde ich dort mehr Intelligenz, besser formulierte Lösungen und freundlicher und vordergründig logischer artikulierte Argumente, als sie mir selbst je einfallen könnten. Diese Reflexion kann ich mir also auch sparen.
In unserer übervollen Welt bleibt wenig Raum für Eigenes, Originäres, Neues, von uns selbst Erdachtes, Kreiertes und Geschaffenes, auf das wir noch einen Wahrheitsanspruch anmelden können. Gleichzeitig rufen wir für uns Individualität und persönliche Wichtigkeit aus.
Wie geht dieser Weg weiter? Was werden wir hier entdecken, und welche Wunder erwarten uns?
Der Weg, der sich mit jedem Schritt weiterentwickelt, das Ziel, das sich allmählich herausschält, und der Platz, der sich zentimeterweise vor unseren staunenden Augen entblättert und lichtet, ohne dass wir ihn mit Anspruch füllen oder gar besitzen und besetzen müssen, löst neue Gedanken, Impulse und Spielfreude aus.
Neue Qualitäten und Vertiefungen zeigen sich in der USP-D in neuen Spuren, denen ich mit Erkundungsfreude folgen mag. Darin liegen Einladungen, Erkenntnisse und Verstehen – Elemente, die sich teilen lassen, damit Neues entsteht.