Ihr künftiger Arbeitsplatz befindet sich am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, das zur Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät gehört. Das international profilierte Institut zeichnet sich durch Forschung und Lehre in den Bereichen Sozialgeschichte, Wirtschaftsgeschichte, Historischer Anthropologie und Wissensgeschichte aus. Transepochale Diskussionen und interdisziplinäre Hinsichten auf Gesellschaft und Wirtschaft prägen die Institutskultur.
In Ihrem Arbeitsumfeld wird zur Kulturgeschichte des Sozialen im weiten Sinne geforscht, unter anderem zur Geschichte des Kapitalismus (besonders Geld und Schulden als gesellschaftliche Verhältnisse), Geschichte der psychologischen Wissenschaften, Kolonialgeschichte und Dekolonisierung, soziale Bewegungen, Verhältnis von Geschichte und Gesellschaftstheorie.
Ihre eigene Arbeit gilt der Sozial- und Kulturgeschichte Europas oder Europas in der Welt, 19.-20. Jahrhundert. Eine thematische Vertiefung in einem der folgenden Felder ist von Vorteil, aber nicht zwingend: Geschichte des Kapitalismus, Wissensgeschichte von Psyche und Selbstverhältnissen, Geschlechtergeschichte, Kolonialgeschichte und Dekolonisierung, Geschichte sozialer Bewegungen, österreichische oder habsburgische Geschichte.
Wichtig sind Eigenständigkeit in der Forschung und Bereitschaft zur theoretischen Reflexion sowie zum interdisziplinären Gespräch.
Sie bringen sich in der Lehre im Fakultätsschwerpunkt „Wirtschaft und Gesellschaft in Historisch-Kulturwissenschaftlicher Perspektive“ oder „Globalgeschichte“ ein.